Ihr lest schon richtig, wir beginnen hiermit eine neue Reiseblog Serie: Eine Runde um Australien! Ende 2024 haben meine Freundin und ich uns entschieden, dass wir gemeinsam im 4x4 um Australien reisen wollen. Da mein Pajero ein wenig schlapp gemacht hat, habe ich etwas ins ersparte gegriffen und mir einen absoluten Traum erfüllt. Ein Toyota Land Cruiser Troopcarrier (kurz “Troopy”). Und nach ca. 5 Monaten sparen, vorbereiten und planen ging es im April 2025 los. Da wir beide schon sehr viel von der Ostküste Australien bereist haben, wollten wir unseren Weg so schnell wie möglich zur Great Ocean Road machen. Natürlich waren auf dem Weg ein paar Stopps notwendig. Unser erster Halt war Kiama, ein kleiner Ort südlich von Sydney.

Was macht Kiama aus
Warum mir Kiama so besonders in Erinnerung geblieben ist, ist vor allem die Landschaft. Bereits auf dem Weg dorthin, seht ihr grüne Wiesenhügel, kleine wunderschöne Buchten und schöne Spots zum Surfen. Aber auch der Ort selber hat einen besonderen Charakter. Es gibt ein paar ältere Gebäude, nette Cafés und alles ist nah beieinander. Kurz gesagt, der Vibe ist einfach super relaxed.
Wir waren nur für einen Tag da und haben uns zuallererst die vermutlich berühmteste Sehenswürdigkeit angeschaut.
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Hauptattraktion - das Kiama Blowhole
Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt an der Küste findet ihr das atemberaubende Kiama Blowhole. Bei jeder Welle, die gegen die Felsen schwemmt, sprüht eine hohe Fontäne Wasser aus einem Loch aus den Felsen heraus und macht ein respekteinflößendes zischendes Geräusch. Das muss man gesehen haben!

Das Blowhole entfaltet sein volles Potential bei einem starken Swell, der hohe Wellen bringt. Aber selbst wenn die Vorhersage nicht riesig aussieht, lohnt es sich auf jeden Fall vorbeizuschauen. Und alternativ gibt es sonst noch das Little Blowhole, nicht weit entfernt, was angeblich auch bei kleineren Bedingungen eine beeindruckende Show liefert.
Surfstrände wohin ihr auch schaut
Ich würde sagen, so ziemlich jeder Strand bekommt einen ziemlich guten Swell ab und ist nicht wirklich geschützt. Manche Buchten sind etwas unterschiedlich ausgerichtet, das heißt ihr könnt bei den meisten Windrichtungen einen guten Spot finden. Erkundet einfach die Gegend und pendelt von Strand zu Strand. Loves Bay ist besonders schön! Der Name spricht für sich :).

(Source: https://www.nomadasaurus.com/things-to-do-in-kiama/)
Die Nachbarorte Gerringong und Gerroa
Quasi nebenan liegen die Orte Gerringong und Gerroa. Beide Orte sind auch ziemlich klein und vom entspannten Surf-Vibe geprägt. Bereits vor 6 Jahren hatte ich in Gerroa am “Seven Mile Beach” richtig gute Surf-Sessions. Keine Sorge, ich veröffentliche hier keine Secret-Spots, denn auch “Surf Camp Australia” hat hier eines ihrer Lager und nutzt die guten Anfänger-Bedingungen. Aber auch für Intermediate oder fortgeschrittene Surfer gibt es hier genügend Möglichkeiten.
Wanderungen in und um Kiama
Leider haben wir keine Wanderung gemacht, als wir da waren, aber wir haben viele Schilder und Anzeigen von verschiedenen Walks für alle Fitnessklassen gesehen.
Kiama Beach Walk: Gemütlich am strand entlang spazieren und zwischendurch einen leckeren Café genießen
Kiama Coast Walk: Wanderung mit verschiedenen Abschnitten von Felsen reichen Küsten, schönen Buchten und traumhaften Aussichten
Gerringong - Kiama Coastal Walk: 20 Km lange Wanderung entlang wunderschöner Strände, Headlands und Aussichtspunkte

(Source: https://s1.at.atcdn.net/wp-content/uploads/2022/10/HeroSouthboundEscapesDavidRogersPhotog.jpg)
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Das Wichtigste
Denkt daran, falls ihr wie wir von Queensland aus startet, dass die Temperaturen, Wasser- als auch Lufttemperatur, deutlich niedriger sein können. Ein extra Jumper und der 2/3 mm Neoprenanzug macht auf jeden Fall Sinn.
Und ich finde, Kiama lohnt sich immer, selbst wenn es nur für einen kurzen Zwischenstopp auf der Durchfahrt ist. das Blowhole muss man einfach gesehen haben.
Genießt es und habt viel Spaß!
Cheers
Jesko






